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wird neu gestaltet!

Kunst und Kontext im Stadtlabor Berlin-Moabit | www.kurt-kurt.de

WICHTIGE INFOS ZUM BESUCH DER AKTUELLEN AUSSTELLUNG IM KURT-KURT

Bitte buchen Sie vor Ihrem Besuch ein Zeitfenster unter:
https://www.picktime.com/1eb5bbaa-5e40-4005-9d4d-332a5c7ced7d 

Gemäß der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Berliner Senats ist ein Besuch des Projektraums nur möglich unter Vorlage eines tagesaktuellen, negativen Corona-Schnelltests oder eines negativen Testergebnisses eines PCR-Tests, das nicht älter als 24 Stunden ist. 

Selbsttests müssen als Nachweis direkt vor Ort durchgeführt werden. 
Informationen zu den Teststellen finden Sie unter www.test-to-go.berlin.

Besucher*innen sind außerdem verpflichtet, in allen Innenräumen der Museen eine FFP2-Gesichtsmaske zu tragen.

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Sie entwickeln neue, immersive Software, entfremden gewerbliche Apps für ihre Zwecke und stellen vorherrschende Repräsentationsweisen inner- und außerhalb der digitalen Welt in Frage: die Künstlerinnen Mikala Hyldig Dal und Sharon Paz reflektieren mitten im COVID-19-Lockdown Machtstrukturen, Träume und Isolation. Die Ausstellung umfasst zwei neue Installationen und ein kollaboratives Projekt mit 360°-Video und Augmented Reality (AR).

Mikala Hyldig Dal zeigt die Installation (…), in der sie eine AR-Umgebung mit skulpturalen Elementen und einer persönlichen Erzählung kombiniert. Die Künstlerin erinnert sich an die Träume während ihrer Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege im Verlauf zweier COVID-19-Lockdowns. Die Geschichten spiegeln alternative Realitäten, in denen Probleme wie geschlechtsbedingte finanzielle Ungleichheit, kolonialer Landraub und der kommerzielle Raubbau an „natürlichen“ Ressourcen überwunden sind. In immersiven Umgebungen einer eigens für ihre Kunstwerke angefertigten AR-Plattform*, untersucht die Künstlerin geschichtliche Alternativen in Vergangenheit und Zukunft. *In Zusammenarbeit mit Augmented Archive AR (Kaya Behkalam & Farhan Khalid)

#distance, die neue Videoinstallation von Sharon Paz, erzählt von Einsamkeit und Isolation. Dabei ließ sie sich von Hannah Arendts Essay Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft inspirieren, in dem Arendt Einsamkeit als gemeinsame Ursache für die Anwendung von Isolation als Unterdrückungstechnik in Terror- und tyrannischen Regimen behandelt. Paz hat Stimmen aus der ganzen Welt gesammelt, die auf unsere aktuelle Situation reagieren, und die Antworten über Avatare in einen virtuellen Raum übertragen. Während der Ausstellung sind die Besucher:innen angehalten, ihre Standpunkte zu denen der Avatare hinzuzufügen und die Installation wachsen zu lassen. 

SPACE-DOT-COM ist eine in Kollaboration der beiden Künstlerinnen entstandene Arbeit, die Eigentum und Raum im lokalen, globalen und interstellaren Zusammenhang ins Visier nimmt. Die Erzählung des interaktiven Films spekuliert über die Kolonisierung des Weltraums und zeigt anhand dieser die Monetarisierung von allem: vom Zugriff auf „natürliche“ Ressourcen über hegemoniale Politik und weibliche Körper bis zur Gentrifizierung in Berlin, die Mieter:innen in Randgebiete oder in die Wohnungslosigkeit verdrängt.

SPACE-DOT-COM ist eine in Kollaboration der beiden Künstlerinnen entstandene Arbeit, die Eigentum und Raum im lokalen, globalen und interstellaren Zusammenhang ins Visier nimmt. Die Erzählung des interaktiven Films spekuliert über die Kolonisierung des Weltraums und zeigt anhand dieser die Monetarisierung von allem: vom Zugriff auf „natürliche“ Ressourcen über hegemoniale Politik und weibliche Körper bis zur Gentrifizierung in Berlin, die Mieter:innen in Randgebiete oder in die Wohnungslosigkeit verdrängt.

Care+Technology+Artivism 
(Online) Diskussion: Sonntag, 11. April 2021, 17 Uhr
mit Nora Al-Badri, Mikala Hyldig Dal, Marina Naprushkina und Sharon Paz

Wie können neue Technologien am Schnittpunkt von Kunst und Aktivismus Anwendung finden? Welche neuen Beziehungen zwischen Achtsamkeit und Technologie sind zukünftig möglich? Künstler-Aktivist:innen sprechen über Avantgarde im technologischen Bereich als inklusive Strategie.

Link zur Online-Diskussion auf www.kurt-kurt.de
oder unter  https://www.facebook.com/space.dot.com.berlin

Mikala Hyldig Dal (1979, Dänemark) arbeitet als Künstlerin und Kuratorin in Berlin. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin. Hyldig Dal präsentierte Ihre Arbeiten u.a. im Martin Gropius Bau in Berlin, am PAF Performance Art Festival, im Haus der Kulturen der Welt, in der Townhouse Gallery in Kairo,  in der Nikolaj Kunsthalle Kopenhagen, in der Flux Factory in New York und in der Azad Gallery in Teheran. Zudem ist sie die Herausgeberin der Anthologie Images of Transition über Kunst und Aktivismus während der ägyptischen Aufstände.  https://cargocollective.com/mikala-hyldig-dal 

Sharon Paz (1969, Israel) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte am Hunter College, NYC (MFA). Paz präsentiert ihre Arbeiten u.a. im Weserburg Museum für Modern Kunst in Bremen, im Smack Mellon in New York, im Herzlyia Museum of Art und im Petach-Tikva Museum of Art in Israel. Ihre Videoarbeiten sind in der Sammlung des Neuen Berliner Kunstvereins, in der Sammlung des Video Forums Berlin und im Israel Museum in Jerusalem vertreten. http://www.sharonpaz.com/

Kurt-Kurt

Kunst und Kontext im Stadtlabor Berlin-Moabit
Ein Projekt von Simone Zaugg und Pfelder im Geburtshaus von Kurt Tucholsky
Lübecker Str. 13 | 10559 Berlin | Tel 030-397 46 942 | Mail info@kurt-kurt.de
www.kurt-kurt.de | www.sanspapiers.de

Kurt-Kurt wird gefördert durch die Basisförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

dot.dot.dot ist ein Projekt im Rahmen des open calls „take the space“ und findet im Programm „institutions extended“ (2019-2022) statt, das von Marina Naprushkina konzipiert und umgesetzt wird. Das Programm „institutions extended“ wird finanziert über den „Netzwerkfonds – Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZI II), Programm „Sozialer Zusammenhalt“.